Für gute Schulen in Porta

War­um ist es ver­nünf­tig den Teil­stand­ort Velt­heim jetzt zu schlie­ßen?

Neben dem Effekt das die viel zu gerin­gen Kin­der­zah­len in Velt­heim zu voll­kom­men unaus­ge­wo­ge­nen Klas­sen­grö­ßen in Eis­ber­gen und Velt­heim füh­ren ist zu beden­ken. das bei zu gerin­gen Schü­ler­zah­len in Velt­heim ein jahr­gangs­über­grei­fen­der Unter­richt von den Eltern in kauf genom­men wer­den oder der Schul­stand­ort auf­ge­löst wer­den muss. Ein jahr­gangs­über­grei­fen­der Unter­richt fin­det jedoch nicht mehr mit 14 Kin­dern,  son­dern mit bis zu 30 Kin­dern statt! Eben den Kin­dern der ers­ten und zwei­ten Klas­se.

Dar­über hin­aus fin­det an der sel­ben Grund­schu­le, am Teil­stand­ort Eis­ber­gen trotz­dem jahr­gangs­be­zo­ge­ner Unter­richt in viel zu gro­ßen Klas­sen statt. Das dabei nicht nur für die Kin­der son­dern auch für die Leh­rer und betei­lig­ten Eltern ein heil­lo­ses Cha­os ent­steht ist wohl für jeden nach­voll­zieh­bar. Die Bür­ger­initia­ti­ve fin­det die­se Aus­sich­ten jedoch attrak­tiv. Wir hal­ten eine Poli­tik die sol­che Zustän­de in Kauf nimmt für ver­ant­wor­tungs­los.

War­um soll­ten die Teil­stand­or­te Eis­ber­gen und Velt­heim zusam­men­ge­legt wer­den?

Der Grund­schul­ver­bund Eis­ber­gen-Vel­t­heim soll laut Rats­be­schluss zum Vor­teil von Leh­rern und Schü­lern zukünf­tig im grö­ße­ren Stand­ort Eis­ber­gen unter­ge­bracht wer­den.

In Eis­ber­gen gehen zur Zeit 28 Kin­der in die ers­te Klas­se. In Velt­heim sind es 14 Kin­der. Die­ses extre­me Ungleich­ge­wicht hält schon eine gan­ze Zeit an. Wir hal­ten das für eine sehr unglück­li­che Ent­wick­lung gera­de für die betrof­fe­nen Schul­kin­der. In Eis­ber­gen herrscht gro­ßes Gedrän­gel wäh­rend in Velt­heim für einen gut orga­ni­sier­ten Schul­un­ter­richt zu weni­ge Kin­der in den Klas­sen sind. Das von der BI ger­ne immer wie­der beton­te Argu­ment das die Velt­hei­mer Eltern Ihre Kin­der nicht in Velt­heim anmel­den weil der Stand­ort schlecht­ge­re­det wird stellt sich dabei als kom­plett falsch her­aus. Nach Aus­sa­ge der Schul­lei­tung gehen z.Zt. ca. neun Eis­ber­ger Kin­der in Velt­heim zur Schu­le, jedoch nur ein Velt­hei­mer in Eis­ber­gen.
Der Stand­ort Velt­heim ist also, im Gegen­teil zur Behaup­tung der BI, ohne Eis­ber­ger Kin­der über­haupt nicht lebens­fä­hig.

War­um wer­den die Stand­or­te Ler­beck und Eis­ber­gen auf 50 Jah­re aus­ge­legt sein?

War­um wer­den die Stand­or­te Ler­beck und Eis­ber­gen nach Umset­zung der Rats­be­schlüs­se auf 50 Jah­re aus­ge­legt sein und war­um wird sich bei Umset­zung der Plä­ne der “Initia­ti­ve Schul­erhalt” die Lebens­dau­er der Schul­stand­or­te nur um maxi­mal 15 Jah­re erhö­hen?
Um das zu beant­wor­ten muss man die drei wesent­li­chen wert­be­stim­men­den Merk­ma­le eines jeden Gebäu­des betrach­ten:

  1. den bau­tech­ni­schen Zustand,
  2. den wirtschaftlich/funktionalen Zustand,
  3. den Zustand der Nach­fra­ge­si­tua­ti­on,

Der Stand­ort Klei­nen­bre­men bleibt, anders als von der Initia­ti­ve immer wie­der falsch behaup­tet, ERHAL­TEN.
Des­we­gen wird hier dar­auf auch nicht wei­ter ein­ge­gan­gen. Es ist über­haupt nicht nach­voll­zieh­bar was für Zie­le die­ser Teil der Initia­ti­ve eigent­lich ver­folgt.

euro-münzen

Die Vor­schlä­ge der bi ver­ur­sa­chen erheb­li­che Mehr­kos­ten von ca. 1,0 Mio € bei gleich­zei­tig schlech­te­rer Ver­sor­gung!

Am 10.07.2018 ver­öf­fent­lich­te die Ver­wal­tung der Stadt Por­ta West­fa­li­ca die Kos­ten­schät­zun­gen der Archi­tek­tur­bü­ros die als Grund­la­ge für die Samm­lung der Unter­schrif­ten und auch des mög­li­cher­wei­se dar­an anschlie­ßen­den Bür­ger­ent­scheid die­nen.
Die Mehr­kos­ten der durch die Initia­to­ren des Bür­ger­ent­scheids vor­ge­schla­ge­nen Vari­an­te betra­gen am Ende des Betrach­tungs­zeit­rau­mes von 15 Jah­ren ins­ge­samt 1.052.000 €. Dabei ist noch nicht berück­sich­tigt, was pas­siert wenn Velt­heim in die­sem Zeit­raum nur ein­mal kei­ne 15 Kin­der für eine Klas­se  zusam­men­be­kommt und die Schu­le geschlos­sen wer­den muß. Für die­ses Jahr sind noch 14 Kin­der ange­mel­det.

Die­se Mehr­kos­ten wer­den nur auf­grund eines miss­ver­stan­de­nen Lokal­pa­trio­tis­mus ent­ste­hen. Alle Bür­ger, ob mit oder ohne Kin­der haben die­se zu tra­gen. Wir mei­nen, nicht als ein­zel­ne Dör­fer son­dern nur gemein­sam sind wir stark.

Hin­weis zum Rats­in­for­ma­ti­ons­sys­tem

Das Aus­wahl­me­nü ist nun im Jour­nal auf die rech­te Sei­te, bzw. bei mobi­len Gerä­ten unter den Arti­kel gesetzt wor­den
Da auf­grund zahl­rei­cher Kom­men­ta­re in den sozia­len Medi­en bei uns der Ein­druck ent­stan­den ist, dass vie­le Infor­ma­tio­nen aus dem Rat nicht rich­tig ver­stan­den oder wie­der­ge­ge­ben wer­den, haben wir uns ent­schlos­sen, in unse­rem Web­log die ver­schie­de­nen, aus unse­rer Sicht rele­van­ten, Pro­to­kol­le der öffent­li­che Rats- und Aus­schus­sit­zun­gen aus dem Rats­in­for­ma­ti­ons­sys­tem der Stadt Por­ta West­fa­li­ca zur Schul­po­li­tik mal zusam­men­zu­fas­sen. Das wird dann ein­fach über­sicht­li­cher.

Grün­de die gegen zu klei­ne Teil­stand­or­te spre­chen

Dass die Grund­schu­len mög­lichst Bür­ger und Schü­ler nah errich­tet wer­den soll­ten ist sicher jedem klar. Es gibt jedoch sehr gute Grün­de mög­lichst ver­nünf­ti­ge Klas­sen­grö­ßen und vor allem Schul­grö­ßen an einem ein­zi­gen Stand­ort zu rea­li­sie­ren.
Hier haben wir mal zwei wich­ti­ge Grün­de auf­ge­führt:

1. der Schlüs­sel zur Leh­rer­zu­wei­sung:

“§8 Rela­tio­nen „Schü­ler je Stel­le“
(1) Die Rela­tio­nen „Schü­ler je Stel­le“ betra­gen nach Maß­ga­be des Haus­halts
1. Grund­schu­le : 23,42 Schü­ler je Leh­rerVer­ord­nung zur Aus­füh­rung des § 93 Abs. 2 Schul­ge­setz (AVO)

Die Initia­ti­ve arbei­tet mit fal­schen Tat­sa­chen!

Die Aus­sa­gen der BI in ihrem Fly­er sind nicht rich­tig! In den Aus­sa­gen Ihres Infofly­ers stre­cken gleich meh­re­re deut­li­che erkenn­ba­re Feh­ler.

zum Bei­spiel:
Anders als die BI behaup­tet, wird die Grund­schu­le in Klei­nen­bre­men nach Rats­be­schluss nicht geschlos­sen.
Anders als die BI behaup­tet wird der Stand­ort Nee­sen nicht geschlos­sen, son­dern ver­legt.
Anders als die BI behaup­tet, sind natür­lich alle Kos­ten in der Kos­ten­auf­stel­lung der Stadt berück­sich­tigt.