Für gute Schulen in Porta

„Nein“ ist das bessere „Ja“

Der jetzt vorliegende von Schulexperten gestützte Ratsbeschluss gegen das Bürgerbegehren vom 11.10 ist der bessere Weg für die SchülerInnen aus Nammen, Lerbeck, Eisbergen und auch aus Neesen und Veltheim. Wer wie Bürgermeister und Rat dieser Mehrheit zu einer besseren Schulzukunft verhelfen will, darf beim Bürgerentscheid nicht schweigen, sondern muss aktiv mit NEIN abstimmen – in diesem Fall das bessere Ja für eine gute Zukunft für Lehrer und Schüler!

Warum werden die Standorte Lerbeck und Eisbergen auf 50 Jahre ausgelegt sein?

Warum werden die Standorte Lerbeck und Eisbergen nach Umsetzung der Ratsbeschlüsse auf 50 Jahre ausgelegt sein und warum wird sich bei Umsetzung der Pläne der „Initiative Schulerhalt“ die Lebensdauer der Schulstandorte nur um maximal 15 Jahre erhöhen?
Um das zu beantworten muss man die drei wesentlichen wertbestimmenden Merkmale eines jeden Gebäudes betrachten:

  1. den bautechnischen Zustand,
  2. den wirtschaftlich/funktionalen Zustand,
  3. den Zustand der Nachfragesituation,

Der Standort Kleinenbremen bleibt, anders als von der Initiative immer wieder falsch behauptet, ERHALTEN.
Deswegen wird hier darauf auch nicht weiter eingegangen. Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar was für Ziele dieser Teil der Initiative eigentlich verfolgt.

Bericht zur Grundschuldebatte in Porta Westfalica

Nein – es geht nicht um die Spaltung von Porta (vgl. MT-Bericht vom 27.7. „Grundschulstreit: FDP befürchtet Spaltung Portas“), und es geht auch nicht um die besten Unterschriftenjäger (vgl. MT-Bericht vom 25.8. „Initiative pro Schulerhalt sammelt 1.400 Unterschriften in Neesen und Lerbeck“), sondern um Privilegien.
In Porta gibt es fünfzehn Ortsteile mit 8 Schulstandorten. Nicht jeder Ortsteil hat also, und dass schon seit Jahren, eine Grundschule vor Ort. In Veltheim kämpfen einige Bürger vehement für den Erhalt der dortigen Schule als Teilstandort im Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim. Dass nun in Veltheim eine erste Klasse mit 14 Grundschulkindern an den Start geht, wohingegen in Eisbergen in einer gleichen ersten Klasse mit 28 Kindern beginnt, ist aus Sicht des SPD-Stadtverbandes bedauerlich. Hier würde man sich bessere Lernchancen für alle 42 Schulanfänger in zwei Klassen mit jeweils 21 Kindern wünschen, und das durch alle vier Grundschuljahre hindurch. Der Ratsbeschluss mit einem gemeinsamen Schulstandort in Eisbergen trägt dem Rechnung und ist auch für die nächsten Jahre zielführend. Das zeigen auch die kürzlich veröffentlichten Geburtenzahlen der letzten Jahre für Veltheim. lt. Verwaltung in 2015 -16 und in 2017 – 14 Neugeborene. Es entwickelt sich keine Nachhaltigkeit an diesem Standort.

euro-münzen

Die Vorschläge der bi verursachen erhebliche Mehrkosten von ca. 1,0 Mio € bei gleichzeitig schlechterer Versorgung!

Am 10.07.2018 veröffentlichte die Verwaltung der Stadt Porta Westfalica die Kostenschätzungen der Architekturbüros die als Grundlage für die Sammlung der Unterschriften und auch des möglicherweise daran anschließenden Bürgerentscheid dienen.
Die Mehrkosten der durch die Initiatoren des Bürgerentscheids vorgeschlagenen Variante betragen am Ende des Betrachtungszeitraumes von 15 Jahren insgesamt 1.052.000 €. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, was passiert wenn Veltheim in diesem Zeitraum nur einmal keine 15 Kinder für eine Klasse  zusammenbekommt und die Schule geschlossen werden muß. Für dieses Jahr sind noch 14 Kinder angemeldet.

Diese Mehrkosten werden nur aufgrund eines missverstandenen Lokalpatriotismus entstehen. Alle Bürger, ob mit oder ohne Kinder haben diese zu tragen. Wir meinen, nicht als einzelne Dörfer sondern nur gemeinsam sind wir stark.

Jusos für die Umsetzung der Ratsbeschlüsse

Wir als JUSOS AG Porta Westfalica begrüßen es natürlich, wenn die öffentliche Hand in die Stärkung der öffentlichen Infrastruktur investiert – gerade, wenn es sich dabei um eine Kommune handelt, die selbst finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Unser Landesverband wirbt unter dem Slogan „Zukunft gibt’s nicht für lau!“ seit Jahren für dringend notwendige öffentliche Investitionen.

Modernisierung aller erforderlichen Grundschulen zügig auf den Weg bringen!

Die seitens Rot-Grün geplante Sanierung der Portaner Grundschulen soll eine überfällige Modernisierung aller erforderlichen Grundschulen zügig auf den Weg bringen. Es ist an der Zeit, dass auch unsere Portaner Kinder eine optimale Schulsituation erleben dürfen. Das bestehende Defizit ist nicht länger zu vertreten. Diese Sanierung soll nicht nur eine Makulatur durch einen Gebäudeanstrich sein, sondern eine ganzheitliche und pädagogische Ausrichtung erfahren.

Hinweis zum Ratsinformationssystem

Das Auswahlmenü ist nun im Journal auf die rechte Seite, bzw. bei mobilen Geräten unter den Artikel gesetzt worden
Da aufgrund zahlreicher Kommentare in den sozialen Medien bei uns der Eindruck entstanden ist, dass viele Informationen aus dem Rat nicht richtig verstanden oder wiedergegeben werden, haben wir uns entschlossen, in unserem Weblog die verschiedenen, aus unserer Sicht relevanten, Protokolle der öffentliche Rats- und Ausschussitzungen aus dem Ratsinformationssystem der Stadt Porta Westfalica zur Schulpolitik mal zusammenzufassen. Das wird dann einfach übersichtlicher.

Grundschulstreit: fdp befürchtet Spaltung Portas

Nein – es geht nicht um die Spaltung von Porta und es geht auch nicht um Geld sondern um Privilegien. In Porta gibt es fünfzehn Ortsteile und in dem einen Ortsteil Veltheim kämpfen einige Bürger für das Privileg Veltheimer Kinder, z.B. im nächsten Jahr mit nur 14 Schülern in einer Mini-Klasse zu sitzen während im zugehörigen Hauptstandort Eisbergen dann 28 Schüler in einer Mammut-Klasse unterrichtet werden müssen.

Aktuelle Anmeldezahlen an den Grundschulen

Aufgrund einer Anfrage der SPD übersendete uns die Stadt Porta den aktuellen Stand (13. Juli 2018) der Anmeldezahlen an den einzelnen Grundschulen. Die Zahlen wurden heute noch von den Grundschulen (Ausnahme Hausberge) bestätigt. In Hausberge handelt es sich um den uns zuletzt bekannten Stand: