Für gute Schulen in Porta

Moder­ni­sie­rung aller erfor­der­li­chen Grund­schu­len zügig auf den Weg brin­gen!

Die sei­tens Rot-Grün geplan­te Sanie­rung der Porta­ner Grund­schu­len soll eine über­fäl­li­ge Moder­ni­sie­rung aller erfor­der­li­chen Grund­schu­len zügig auf den Weg brin­gen. Es ist an der Zeit, dass auch unse­re Porta­ner Kin­der eine opti­ma­le Schul­si­tua­ti­on erle­ben dür­fen. Das bestehen­de Defi­zit ist nicht län­ger zu ver­tre­ten. Die­se Sanie­rung soll nicht nur eine Maku­la­tur durch einen Gebäu­de­an­strich sein, son­dern eine ganz­heit­li­che und päd­ago­gi­sche Aus­rich­tung erfah­ren. Auch eine Sanie­rung der Toi­let­ten­an­la­gen, unstrit­tig weit über­fäl­lig führt zu einer gefühl­ten Ver­bes­se­rung aber nicht zu einer moder­nen päd­ago­gi­schen Auf­wer­tung. Es soll­te ein­fach ver­stan­den wer­den, dass die Rot-Grü­ne Pla­nung nicht zum Ärger­nis der betrof­fe­nen Bür­ger auf den Weg gebracht wur­de son­dern zum Vor­teil der Schul­land­schaft und hier ins­be­son­de­re für unse­re Kin­der. Unstrit­tig für mich ist auch das Ansin­nen, dass jeder Schul­stand­ort einen Erhalt in Hin­sicht auf das sozia­le Dorf­le­ben erfah­ren müss­te. Die­ses wur­de soweit mög­lich auch anhand der rea­lis­ti­schen und nach­voll­zieh­ba­ren Zah­len bedacht. Hier­bei wur­de auch nicht das ört­li­che Rot-Grü­ne Gefühl als Pla­nungs­grund­la­ge gesetzt son­dern das Gut­ach­ten eines deutsch­land­weit agie­ren­den und hoch­a­n­er­kann­ten Schul­pla­ners. Des­sen Gut­ach­ten sowie auch das in der Pla­nung berück­sich­tig­te „Köl­ner Modell“ sind der­zeit in ganz Deutsch­land unstrit­tig. Den Vor­wurf, dass eine zeit­na­he ganz­heit­li­che Sanie­rung aller geplan­ten Grund­schul­stand­or­te nicht mög­lich ist, sehe ich kon­trär, da alle Porta­ner Grund­schü­ler ein Anrecht auf eine kurz­fris­ti­ge Ver­bes­se­rung erfah­ren müs­sen. Es hilft vie­len betrof­fe­nen Bür­gern mit ihren Kin­dern nicht, dass ihr Schul­stand­ort erst in 10 Jah­ren bedacht wird. Eine gleich­zei­ti­ge Sanie­rung diver­ser Schu­len ist schließ­lich auch in den Nach­bar­kom­mu­nen bereits erfolgt bzw. auch mög­lich. Es ist schon trau­rig, dass durch das Bür­ger­be­geh­ren viel Zeit für unse­re Grund­schü­ler ver­lo­ren geht und dies eine ent­spre­chen­de Ver­teue­rung mit sich bringt. Allein die Kos­ten des Bür­ger­be­geh­rens hät­ten diver­se inno­va­ti­ve Ein­rich­tun­gen für unse­re Schü­ler ermög­li­chen kön­nen. Die­ses soll natür­lich nicht bedeu­ten, dass ich die demo­kra­ti­sche Form eines Bür­ger­be­geh­rens als nicht sinn­voll emp­fin­de und ich die­se Ver­fah­rens­form voll­ends unter­stüt­ze.

Abschlie­ßend möch­te ich fest­stel­len, dass eine Trans­pa­renz gege­ben ist, die betrof­fe­nen Schul­lei­tun­gen im Pla­nungs­ver­fah­ren ange­hört und ihre Wün­sche soweit mög­lich berück­sich­tigt wer­den und die Fak­ten echt und nicht ver­fälscht sind. Es muss sich jeder Teil­neh­mer des Bür­ger­be­geh­rens die Fra­ge stel­len ob das Gefühl für einen Stand­ort oder das Wohl der Kin­der für eine opti­ma­le und zeit­ge­mä­ße ins­be­son­de­re auch zukunfts­ori­en­tier­te Aus­rich­tung gewollt ist. Das Wohl nur ein­zel­ner Akteu­re darf kei­nen Vor­rang vor dem Wohl unse­rer Kin­der haben!

Por­ta West­fa­li­ca, 26.07.2018

Jörg Achil­les

Schreibe einen Kommentar