Für gute Schulen in Porta

9 : 2 im Aus­wärts­spiel

Mit die­ser Über­schrift ver­sucht die „Bür­ger­initia­ti­ve zum Erhalt aller Schul­stand­or­te in Por­ta” mit Hil­fe des Min­de­ner Tage­blat­tes am 13.09.2018 den Eis­ber­gern durch Ver­schwei­gen und Halb­wahr­hei­ten Sand in die Augen zu streu­en.
Die Fak­ten sehen anders aus:

Natür­lich ist es selbst­ver­ständ­lich, dass eine Grund­schu­le im Ort bleibt, aber nur, wenn dort durch­schnitt­lich wie in ganz NRW 23 Schü­le­rin­nen pro Jahr­gang in einer Klas­se sind.

Doch in Velt­heim sit­zen in der neu­en l. Klas­se gan­ze 14 (!) Schü­ler, wäh­rend es in Eis­ber­gen bei 28 Schü­lern ziem­lich eng im Klas­sen­zim­mer wird. Die Schul­lei­tung hält die­sen Zustand für eine moder­ne zukunfts­ge­rich­te­te Bil­dung im IT-Zeit­al­ter für päd­ago­gisch sehr nach­tei­lig. Zu einem gleich­lau­ten-den Ergeb­nis kamen die Schul­ent­wick­lungs­ex­per­ten Lexis und Dr. Gar­be, die im Auf­trag des Rates eine auf­wän­di­ge Unter­su­chung der Porta­ner Schul­zu­kunft durch­ge­führt haben. Beim gemein­sa­men Unter­richt der Velt­hei­mer und Eis­ber­ger Schü­ler wären es zwei Klas­sen mit je 21 Schü­le­rin­nen im Orts­teil Eis­ber­gen, weil ja dort die meis­ten Schü­ler ange­mel­det sind.

Nie­mand weiß, wie sich die Schü­ler­zah­len in Velt­heim in den Jah­ren ent­wi­ckeln wer­den. Der gemein­sa­me Unter­richt wür­de auf Dau­er Sta­bi­li­tät und Pla­nungs­si­cher­heit brin­gen. Ein zeit­lich unbe­fris­te­ter Fort­be­stand des päd­ago­gisch unsin­ni­gen Grund­schul­ver­bun­des mit nur einer Klas­se pro Jahr­gang an zwei Stand­or­ten wür­de sich nach Über­zeu­gung aller ver­ant­wort­lich Betei­lig­ten sehr nega­tiv aus­wir­ken. Dem­entspre­chend haben auch Eis­ber­ger Eltern in der Schul­kon­fe­renz für die Zusam­men­le­gung plä­diert und sich nicht am Auf­bau der BI-Initia­ti­ve betei­ligt.

Doch genau das hat der Unter­schrif­ten­samm­ler nicht the­ma­ti­siert noch scheint es für das MT wich­tig zu sein. Er hat auch nicht dar­über auf­ge­klärt, dass er und sei­ne Mit­strei­ter für Eis­ber­gen nicht die vom Rat beschlos­se­ne neue Turn­hal­le wol­len. Die maro­de Turn­hal­le soll nur ein biss­chen „hübsch„ gemacht wer­den.

Stim­men Sie für eine moder­ne zukunfts­ori­en­tier­te Eis­ber­ger Grund­schu­le mit einer neu­en bedarfs­ge­rech­ten Turn­hal­le in der die Kin­der aus Velt­heim und Eis­ber­gen gemein­sam unter­rich­tet wer­den. Stim­men Sie für ein Kon­zept, das neben­bei auch noch Steu­er­mit­tel spart, weil nicht über Jah­re alles dop­pelt ange­schafft und unter­hal­ten wer­den muss. Stim­men Sie gegen eine rück­wärts gerich­te­te Kirch­turm­po­li­tik.

Auch die Dorf­ge­mein­schaft Eis­ber­gen-Fül­me und der TUS Eis­ber­gen spre­chen sich deut­lich gegen die Zie­le der Bür­ger­initia­ti­ve aus.

Infor­mie­ren Sie sich: www.gute-schulen-porta.de

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