Für gute Schulen in Porta

Warum sollten die Teilstandorte Eisbergen und Veltheim zusammengelegt werden?

Der Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim soll laut Ratsbeschluss zum Vorteil von Lehrern und Schülern zukünftig im größeren Standort Eisbergen untergebracht werden.

In Eisbergen gehen zur Zeit 28 Kinder in die erste Klasse. In Veltheim sind es 14 Kinder. Dieses extreme Ungleichgewicht hält schon eine ganze Zeit an. Wir halten das für eine sehr unglückliche Entwicklung gerade für die betroffenen Schulkinder. In Eisbergen herrscht großes Gedrängel während in Veltheim für einen gut organisierten Schulunterricht zu wenige Kinder in den Klassen sind. Das von der BI gerne immer wieder betonte Argument das die Veltheimer Eltern Ihre Kinder nicht in Veltheim anmelden weil der Standort schlechtgeredet wird stellt sich dabei als komplett falsch heraus. Nach Aussage der Schulleitung gehen z.Zt. ca. neun Eisberger Kinder in Veltheim zur Schule, jedoch nur ein Veltheimer in Eisbergen.
Der Standort Veltheim ist also, im Gegenteil zur Behauptung der BI, ohne Eisberger Kinder überhaupt nicht lebensfähig.

Der Standort Eisbergen soll laut Ratsbeschluss einen Anbau für den wachsenden Offenen Ganztag erhalten sowie die seit langem dringend erforderliche und normgerechte neue Sporthalle. Eine zweizügige Schule an EINEM Standort bringt außerdem Lernvorteile für alle Kinder aus Veltheim und Eisbergen und sichert,  gerade im IT-Zeitalter, die dringend notwendige pädagogische Qualität.

Kleine Standorte wie Eisbergen und Veltheim haben den großen Nachteil, das sie für sehr wenige Kinder eine komplette moderne Infrastruktur für einen geordneten, modernen Unterricht vorhalten müssen. Das ist sehr aufwendig und führt dazu, das von allem nur die Grundlegenden Einrichtungen vorgehalten werden können. Als Beispiel kann man die Sporthallen sehen. Die Veltheimer wie die Eisberger Sporthalle sind zu klein um einen guten und modernen Sportunterricht für die von der Landesbehörde vorgesehenen Klassengrößen durchzuführen. Statt einer Sporthalle für Klassengrößen von jeweils 20-25 Kinder haben wir zur Zeit zwei marode und kleine Sporthallen und Klassengrößen nahe 30 Kinder.
Genauso verhält es sich mit allen anderen Lehrmitteln und Einrichtungen.
Wir halten das für einen untragbaren Zustand.

Die Zweizügigkeit an EINEM Standort in Eisbergen ermöglicht die Bildung gleich großer Klassen im jeweiligen Jahrgang. Das halten wir für gerechter als eine Beschulung an zwei Standorten mit deutlich unterschiedlichen Klassengrößen.

Das momentan neun Eisberger Kinder zur Veltheimer Grundschule gehen wurde schon erwähnt. Warum es gerechter ist, etwa gleichgroße Klassen zu haben kann man an folgendem Beispiel erkennen. Gerade für ein Veltheimer Schulkind kann sich bei diesem Ungleichgewicht der Klassengrößen ein sehr unglücklicher Umstand ergeben:
Kommt es aus irgend einem Grund dazu, das der Schüler in der sehr kleinen Klasse nicht zurechtkommt, bleibt ihm der Weg in die Parallelklasse verwehrt. Er kann nicht nach Eisbergen wechseln da die Klasse ja mit 28 Kindern schon am Limit ist.

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