Für gute Schulen in Porta

14.02.2017 Bildungsausschuss

Mitteilung der Stadt Porta Westfalica

aus der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur und Sport
vom Dienstag, den 14.02.2017.
(Vollzitat)
4.

Schulentwicklungsplanung

a) Präsentation der Planungen durch die Gutachter
b) Zahlen, Daten, Fakten der Projektgruppe
c) Diskussion
Herr Hedtmann führt im Vorfeld über den Hintergrund der Sondersitzung am
14.02.2017 aus. Dazu verweist er auch auf die Informationsveranstaltung am
01.03.2017 um 19:30 Uhr im Forum des Schulzentrums Süd, in welcher die
Öffentlichkeit durch die Verwaltung über den Stand der Dinge bezüglich der
Schulentwicklungsplanung informiert wird.
Herr Schmeding weist darauf hin, dass die Sitzung am 14.02.2014 eine reine
Informationsveranstaltung ist, in welcher keine Beschlussfassung geplant sei.
Herr Kütenbrink beginnt mit seinen Ausführungen und stellt, u.a. zusammen mit
verschiedenen Architekten, den IST-Zustand der Grundschulen in Porta
Westfalica und die mögliche Entwicklung dar. In dieser Darstellung hebt Herr
Kütenbrink auch die im Haushaltsjahr 2015 entstandenen Kosten der einzelnen
Grundschulen hervor. Die Präsentation von Herrn Kütenbrink ist als Anlage
beigefügt.

Grundschule Hausberge

Herr Kütenbrink führt zur Grundschule Hausberge aus.
Herr Schmeding schlägt vor, die Verwaltung mit der Beauftragung eines
Gutachters zur Sanierung der Grundschule Hausberge zu beauftragen.
Herr Geffert trägt vor, den Auftrag an die Verwaltung derart auszuweiten, dass,
wie der BZA I empfiehlt, zwei Kostenblöcke bestehend aus einmal „WC-Anlagen“
und einmal „Sanierung insgesamt“ erstellt werden und in das Schulausbaukonzept kurzfristig aufzunehmen.
(SG 60)
Dieser Vorschlag wird vom Ausschuss einstimmig beschlossen.

Grundschulverbund Holzhausen-Vennebeck

Herr Kütenbrink führt einleitend zu den einzelnen Schulstandorten des Grundschulverbundes Holzhausen-Vennebeck aus.
Herr Architekt Skora informiert über eine mögliche Sanierung der Schulgebäude
aus.
Frau Arnold erkundigt sich über die mögliche Beseitigung einer Kastanie vor Ort
im Zuge der Gebäudesanierung. Der zuständige Architekt, Herr Skora gibt dazu
die Auskunft, dass dieser Baum wahrscheinlich gefällt werden muss.
Herr Hiese erkundigt sich vor dem Hintergrund des Offenen Ganztags dass der
neu zu errichtende Bau weit nach vorne in die Einfahrt ragen wird, ob die Möglichkeit bestehe, die Räume kleiner zu bauen. Herr Skora antwortet, dass bei einer Verkleinerung der Räume dem Offenen Ganztag Fläche verloren ginge.
Weiterhin fragt Herr Hiese, ob die Außenwände am Altbau nicht angegangen werden. Herr Skora führt hierzu aus, dass diese Wände unter Umständen trockengelegt und saniert werden. Hier bewege man sich in einem Preisrahmen von ca. 37.000€ nur für die Außenwände.
Herr Fromme erkundigt sich, ob diese Preise exklusive der Inneneinrichtung zu verstehen sind. Daraufhin bittet Herr Geffert die Verwaltung um Prüfung des Preises einer Inneneinrichtung.
(SG 60)
Ferner äußert Herr Geffert seine Freude über die Planung einer Erneuerung des Schulgebäudes und regt weiterhin an, ob es nicht besser wäre, das Gebäude um 90° zu drehen und somit den Schulhof zu erhalten.
Herr Engels informiert sich über eine Sanierung der Sanitärleitungen, einhergehend mit der Sanierung der Sanitäranlagen und betont, dass eine Sanierung der Sanitäranlagen nur dann Sinn macht, wenn auch gleichzeitig die

Sanitärleitungen mit saniert werden. Diese Mitsanierung der Sanitärleitungen ist in der Präsentation von Herrn Skora nicht aufgeführt, jedoch versteht sich die dortige Sanitärsanierung inklusive der Sanierung der Sanitärleitungen. Die Sanierung der Sanitärleitungen wird von Herr Skora in die Vorlage eingearbeitet.

Stellungnahme der Rektorin GSV Holzhausen-Vennebeck

Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim

Herr Kütenbrink führt einleitend zu den einzelnen Schulstandorten des
Grundschulverbundes Eisbergen-Veltheim aus.
Herr Brodziak weist auf die Problematik des fehlenden Schülerverkehrs zwischen
den beiden Teilstandorten hin. Herr Architekt Schöne führt zu einer möglichen Sanierung der Schulgebäude aus.
Frau Müller-Dieker fragt nach einer möglichen 3-Zügigkeit der Schule. Herr
Schöne führt hierzu aus, dass dies von der Fläche her möglich sei, hierzu aber noch die Raumaufteilung nochmals überdacht werden müsste.
Herr Hiese fragt an, warum die Räume nur eine Fläche von 57qm aufweisen würden. Herr Schöne führt hierzu aus, dass dies der Grundarchitektur des Gebäudes und der Installation von zusätzlichen Parkplätzen geschuldet sei. Weiterhin erkundigt sich Herr Hiese, ob es nicht besser sei, den Rohbau der Turnhalle zu erhalten und darauf aufbauend einen Neubau zu errichten. Herr Schmeding weist in diesem Zusammenhang auf die maroden Fundamente der Turnhalle hin. Herr Nolte führt weitergehend dazu aus, dass bei heutigen Turnhallen von einer Sportfläche von 15×27 Metern ausgegangen wird. Diese Grundfläche ist bei der Sporthalle in Eisbergen nicht vorhanden. Herr Schmeding weist diesbezüglich darauf hin, dass in diesen Turnhallen auch Vergleichsturniere zwischen den Grundschulen durchgeführt werden. Dazu ist die Turnhalle in den aktuellen Ausmaßen zu klein. Ein Beibehalten am alten Rohbau schafft hierbei keine Abhilfe. Herr Engels weist darauf hin, dass der
Neubau die einzige sinnvolle Möglichkeit darstellt. Herr Schmeding weist auch
darauf hin, dass ein Neubau der Turnhalle aus pädagogischer Sicht die einzige
sinnvolle Möglichkeit darstellt.
Herr Fromme erkundigt sich nach der Grundlage zur Berechnung der Anzahl von Integrationsräumen. Herr Schöne führt hierzu aus, dass das Kölner Schulmodell zugrunde gelegt wird, welches pro Jahrgang ein Inklusionsraum vorsieht. Die genaue Grundlage soll zur nächsten Sitzung des Ausschusses bereitgestellt werden.
(SG 60)
Herr Schmeding erläutert hierzu weiter, dass es in NRW keine Vorschriften zur Raumaufteilung (Größe und Anzahl) existieren und dass deswegen auf das Kölner Schulmodell zurückgegriffen wird.
Frau Bruckschen fragt, ob bei einem Grundschulbetrieb ohne Ganztag das Gebäude einstöckig wird und bei einem Grundschulbetrieb mit Ganztag zweistöckig. Herr Kütenbrink führt hierzu aus, dass der Entwurf das Gebäude zwar als einstöckiges Gebäude zeigt, dieser erste Entwurf jedoch nicht bindend ist. Weiterhin verweist Herr Kütenbrink in diesem Zusammenhang auf die Zuständigkeit des Bauausschusses.
(SG 60)

Grundschule Kleinebremen

Herr Kütenbrink führt zur Grundschule Kleinenbremen aus.
Herr Schmeding unterbricht die Sitzung von 18:40Uhr bis 18:50Uhr.

Grundschule Neesen

Herr Kütenbrink informiert einleitend zur Grundschule Neesen aus.
Herr Architekt Gerlitz führt zu einer möglichen Sanierung des Schulgebäudes.
Frau Müller-Dieker erkundigt sich über eine mögliche 4-zügige Ausrichtung. Herr
Gerlitz äußert sich dahingehend, dass eine 4-Zugigkeit am Standort Neesen
ausgeschlossen sei.
Frau Bruckschen erkundigt sich nach einem Vergleich der Bausubstanz und der
Langlebigkeit der Schulgebäude der Grundschule Neesen und der ehemaligen Portaschule in Lerbeck. Herr Gerlitz führt dazu aus, dass die Bausubstanz in Neesen, selbst nach einer Sanierung, eher schlechter bleibt, das Gebäude der ehemaligen Portaschule hingegen jedoch noch Potential aufzeigt. Weiterhin erkundigt sich Frau Bruckschen ob die Grundschule Neesen während einer Sanierung umziehen müsse oder ob Baumaßnahmen und Schulbetrieb parallel durchgeführt werden können. Herr Gerlitz führt dazu aus, dass ein Umzug bei einer Sanierung des Grundschulgebäudes in Neesen notwendig ist, da ein gleichzeitiger Unterrichtsbetrieb in einem zu sanierenden Gebäude nicht aufrecht erhalten werden kann. Bei einem Umzug der Grundschule in ein Ausweichgebäude sei mit einer sechs-stelligen Summe zu rechnen.
Herr Schmeding beauftragt die Verwaltung die Umzugskosten der Grundschule von Veltheim nach Eisbergen und der Grundschule von Neesen nach Lerbeck abzuschätzen.
(SG 60)
Herr Ney fragt an, ob zumindest beim Sportunterricht auf die Sporthalle der Gesamtschule ausgewichen werden kann. Hier führt Herr Nagel an, dass die Sporthalle der Gesamtschule eine Auslastung von 100% hat und schon für die Gesamtschule knapp ist.
Herr Hiese fragt nach der Bedeutung der Barrierefreiheit von Gebäuden und in wie weit ein Schulgebäude barrierefrei sein muss. Herr Gerlitz führt hierzu aus, dass unter einer Barrierefreiheit an Schule die einfache und unproblematische physische Erreichbarkeit des Lernangebotes in Bezug auf körperlich beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler zu verstehen ist. Jedoch ist es subjektiv zu betrachten in wie weit ein Gebäude barrierefrei ist. Herr Schmeding gibt hierzu als Grundlage die Notwendigkeit an, das jeweilige Gebäude an die Bedürfnisse der Schüler anzupassen. Frau Karnath führt hierzu an, dass die Grundschule in Neesen Schwerpunktschule war und dies in gewisser weise immer noch sei. Sie führt weiter aus, dass eine Vorhersage über notwendige bauliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit eines  Gebäudes nicht möglich seien, jedoch schildert sie die aktuelle Einschränkung eines physisch behinderten Kindes, welches aufgrund seiner Behinderung und des Fehlens der diesbezüglich notwendigen Barrierefreiheit nicht am Ganztagsbetrieb teilnehmen
kann.
Herr Engels stellt diesbezüglich heraus, dass es lobenswert sei, wenn wenigstens eine  Schule in Porta Westfalica barrierefrei sei.

Grundschule Barkhausen

Herr Kütenbrink informiert einleitend zur Grundschule Barkhausen aus.
Herr Architekt Gerlitz führt zu einer möglichen Sanierung des Schulgebäudes.
Herr Hiese fragt an, ob die Grundschule Barkhausen zweizügig betrieben werden kann. Herr Gerlitz führt hierzu aus, dass der Auftrag war, eine 1,5-Zügigkeit zu
prüfen, es aber möglich sei, dieses Schulgebäude auch für eine 2-zügige Grundschule auszulegen. Dies bedeute eine andere Flächenaufteilung, was aber ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand möglich wäre.
Herr Schmeding spricht seinen Dank für die Ergebnisse und die Darstellung an Herrn Kütenbrink und die vortragenden Fachplaner aus. Weiterhin spricht Herr Schmeding seinen Dank an die Schulleitungen, besonders den Schulleitungen der Doppelstandorte, für die Zusammenarbeit mit den Fachplanern aus.