Für gute Schulen in Porta

Grundschulgebäude Lerbeck

Das Gebäude, das zum Grundschulstandort Lerbeck ausgebaut werden soll, ist die ehemalige Förderschule. Die Vorteile dieses Standortes liegen auf der Hand:

  1. die zentrale Lage im Schulbezirk
  2. die moderaten Baukosten
  3. die gute funktionale Eignung zur 3-zügigen Grundschule


Das Büro Archimedes hat für den Standort Lerbeck eine sehr gelungene und funktional gut durchdachte Planung vorgelegt:

05-07-2017 051-2 Praesentation_Buero_Archimedes_vom_28-06-2017

Der Entwurf ist mittlerweile in einigen Bereichen im Bezug auf eine bessere Barrierefreiheit überarbeitet worden. Die Schätzkosten für diese geänderte Planung liegen bei 5,33 Mio €, wie sie auch in der Kostenschätzung der Verwaltung vom 10.07.2018 die dem Begehren zugrunde liegt, ausgewiesen sind.

 

Der Standort Lerbeck hat große Vorteile gegenüber dem Standort Neesen.

  1. Lerbeck/Nammen hat durchschnittlich ca. 40 Kinder mehr als Neesen.
  2. Die Baukosten für Lerbeck sind ca. 2,7 Mio € günstiger.
  3. Die alte Förderschule in Lerbeck hat einen klaren Grundaufbau. Die Neeser Schule hat einen sehr komplizierten Aufbau über mehrere Ebenen. Funktional ist das Neeser Gebäude nur mit besonderem Aufwand und bedingt zukunftsfähig.


Am 05.07.2017 wurde im Haupt- und Finanzausschuss vorbehaltlich der Zustimmung durch den Rat beschlossen, die ehemalige Portaschule in Lerbeck zu einer 3-zügigen Grundschule umzubauen. Diese Schule wird barrierefrei erstellt werden. Diese Grundsatzentscheidung wurde einstimmig von allen Fraktionen getroffen.
Meinungsunterschiede gibt es hier auch nicht über die Verlegung des Grundschulstandortes, sondern über den Ablaufplan und die Finanzierung. Der Grundschulstandort Neesen lässt sich nur mit erheblichem Aufwand sanieren und den modernen funktionalen Anforderungen anpassen. Die Kostenschätzungen der Verwaltung gehen von ca. 8 Mio € aus. Die Verlegung des Standortes in die Mitte des Schulbezirkes kostet ca. 5,3 Mio €, insgesamt als 2,7 Mio € weniger.
Diese Verlegung hat neben den bautechnisch und funktionalen Vorteilen noch eine größere Schulweg-Gerechtigkeit zur Folge.
Aus Lerbeck/Nammen werden bis 2022 zwischen 51 und 71 Kinder in die Grundschule gehen, in Neesen dagegen nur zwischen 12 und 27. Das ist ein Unterschied von um die 40 Kinder pro Jahr. Es ist für uns als SPD und Grüne nur selbstverständlich, dass wir ein Gebäudestandort weiterentwickeln, der neben den großen finanziellen Vorteilen von 2,7 Mio € auch noch eine höhere Schulweg-Gerechrtigkeit im Sinne von “kurze Beine, kurze Wege” bietet und darüber hinaus auch noch funktional wesentlich unkomplizierter umzusetzen ist.