Für gute Schulen in Porta

Grundschulgebäude Neesen

Fakten zum Standort Neesen:

    1. Neesen hat durchschnittlich ca. 40 Kinder weniger als Lerbeck/Nammen .
    2. Die Baukosten für Neesen sind ca. 2,7 Mio € teurer.
    3. Die Neeser Schule hat einen sehr komplizierten Aufbau über mehrere Ebenen. Funktional ist sie nur mit besonderem Aufwand zukunftsfähig.


Am 05.07.2017 wurde im Haupt- und Finanzausschuss vorbehaltlich der Zustimmung durch den Rat beschlossen, die ehemalige Portaschule in Lerbeck zu einer 3-zügigen Grundschule umzubauen. Diese Schule wird barrierefrei erstellt werden. Diese Grundsatzentscheidung wurde einstimmig von allen Fraktionen getroffen.
Meinungsunterschiede gibt es hier auch nicht über die Verlegung des Grundschulstandortes, sondern über den Ablaufplan und die Finanzierung. Der Grundschulstandort Neesen lässt sich nur mit erheblichem Aufwand sanieren und den modernen funktionalen Anforderungen anpassen. Die Kostenschätzungen der Verwaltung gehen von ca. 8 Mio € aus. Die Verlegung des Standortes in die Mitte des Schulbezirkes kostet ca. 5,3 Mio €, insgesamt als 2,7 Mio € weniger.
Diese Verlegung hat neben den bautechnisch und funktionalen Vorteilen noch eine größere Schulweg-Gerechtigkeit zur Folge.
Aus Lerbeck/Nammen werden bis 2022 zwischen 51 und 71 Kinder in die Grundschule gehen, in Neesen dagegen nur zwischen 12 und 27. Das ist ein Unterschied von um die 40 Kinder pro Jahr. Es ist für uns als SPD und Grüne nur selbstverständlich, dass wir ein Gebäudestandort weiterentwickeln, der neben den großen finanziellen Vorteilen von 2,7 Mio € auch noch eine höhere Schulweg-Gerechrtigkeit im Sinne von „kurze Beine, kurze Wege“ bietet und darüber hinaus auch noch funktional wesentlich unkomplizierter umzusetzen ist.