Für gute Schulen in Porta

Grundschulgebäude Eisbergen

Die beiden Teilstandorte Eisbergen und Veltheim sind einzügig. Ziel der Planungen die dem Ratsbeschluss zugrundeliegen ist es, einen Standort zweizügig auszubauen.
Warum wir das für richtig halten haben wir in dem Artikel „Gründe die gegen zu kleine Teilstandorte sprechen“ erklärt.
Die Planungen für den Standort Eisbergen sehen im Gegensatz zu den Vorstellungen der Initiative den Neubau einer großzügigen Sporthalle sowie den Ausbau der Ganztagesbetreuung vor.
Dieses Jahr sind in Veltheim noch 14 Kinder angemeldet, in Eisbergen dagegen 28.
Die Zahlen sprechen hier für sich. Die Prognosen für den Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim gehen von um 50 neuen Grundschülern pro Jahr aus. [Aktuelle Anmeldezahlen an den Grundschulen]. Es ist nicht nachvollziehbar warum die „Initiative zum Erhalt des Standortes Veltheim“ zwei einzügige Standorte als Grundschulverbund erhalten möchte. Die Argumente der Initiative , eine Grundschule gehöre ins Dorf und „kurze Beine, kurze Wege“ sind vor diesem Hintergrund überhaupt nicht stichhaltig. Es geht um funktionierende Grundschulen in denen eine vernünftige Bildung stattfinden kann. Es geht hier um jedes einzelne Kind und nicht um Dorfgemeinschaften, funktionierendes Vereinsleben oder Standortfaktoren für die Dorfentwicklung. Die Vorschläge, wie diese gute Bildung bei zwei einzügigen Teilstandorten aussehen und funktionieren soll bleibt die Initiative schuldig. Es reicht ihr hier zu behaupten, das es schon irgendwie gehen wird.
Den gewählten politischen Entscheidern darf ein derart unkonkret geäußerter Wille nicht zur Entscheidungsgrundlage werden. Hier sind die vorliegenden Gutachten und auch die Aussagen der Schulleitung sehr eindeutig: der Grundschulverbund Eisbergen Veltheim darf nicht auf zwei Standorte verteilt werden. Von der Politik wurde der Standort Eisbergen als der größere Standort und als der Standort mit den besseren Städtebaulichen und Gebäudetechnischen Voraussetzungen zum Ausbau vorgesehen. In der Folge muß Veltheim als Teilstandort geschlossen werden. Dieses Jahr sind nur 42 Schüler insgesamt an beiden Standorten angemeldet worden. Es bleibt unklar wo die „Initiative für den Erhalt des Standortes Veltheim“ die zum Erhalt der Veltheimer Schule notwendigen Kinder hernehmen will. Die Realität spricht jedenfalls gegen einen sprunghaften Anstieg der Schülerzahlen in diesem Bereich.

Das Architekturbüro Schöne hat für den Standort Eisbergen eine funktional wie auch gestalterisch sehr durchdachte Lösung präsentiert. Da die Planung offensichtlich nicht ausreichend bekannt ist stellen wir sie hier aus dem Ratsinformationssystem zur Verfügung:
Praesentation_Umbau_GS_Eisbergen